Werkstatt-Tagebuch

Werkstatt-Tagebuch #04: Family Office läuft bei uns schon – jetzt baue ich es für jede Familie Werkstatt-Tagebuch #04: Family Office läuft bei uns schon – jetzt baue ich es für jede Familie

Family Office nutzt meine Familie privat jeden Tag. Seit der Beta-Seite baue ich es für alle Familien um: echtes Login, getrennte Daten pro Familie, frei einstellbarer Schichtplan. Die ehrliche Hürde dahinter. Family Office nutzt meine Familie privat jeden Tag. Seit der Beta-Seite baue ich es für alle Familien um: echtes Login, getrennte Daten pro Familie, frei einstellbarer Schichtplan. Die ehrliche Hürde dahinter.

Daniel Eggenstein · ·KW 24 / 2026

In Eintrag #03 ging die Seite online, auf der du dich für die Family-Office-Beta anmelden kannst. Die Beta selbst ist noch nicht draußen — genau daran arbeite ich gerade. Und seitdem hat sich viel getan. Der wichtigste Schritt ist einer, den man von außen gar nicht sieht.

Denn das Überraschende ist: Ich fange nicht bei null an.

Ich habe Family Office längst — und meine Familie nutzt es jeden Tag.

Was bei uns privat schon läuft

Das ist kein Mockup. Es ist eine echte App, die unseren Alltag trägt. Seit Monaten.

Was sie bei uns kann:

  • Dienstplan in Echtzeit. Trägt einer einen Dienst ein, sieht der andere ihn sofort.
  • Gemeinsame Einkaufsliste. Was einer draufschreibt, ist sofort bei beiden da.
  • Familienkalender mit Export in den normalen Handy-Kalender.
  • Aufgaben mit Punkten. Für die Kinder ein Motor, der besser zieht als Meckern.
  • Essensplan für echte Wochen. Nachtdienst, kurze Tage, Reste. Und der Einkauf wächst daraus.
  • Notizen für die Gedanken, die sonst nur im Kopf hängen.
  • Und ein KI-Assistent, der aus einem Foto, einem Satz oder einer Notiz einen Termin, eine Erinnerung oder einen Einkaufspunkt macht.

Es funktioniert. Es entlastet uns wirklich. Das war der Beweis, den ich brauchte.

Und trotzdem fange ich gerade neu an

Weil „läuft bei mir” und „läuft bei jeder Familie” zwei völlig verschiedene Dinge sind.

Meine private Version darf Abkürzungen nehmen. Unsere Namen stehen fest im Code. Alle Daten liegen in einer einzigen Datenbank. Ein Login gibt es nicht — es ist ja nur unsere Familie.

Für ein echtes Produkt geht genau das alles nicht mehr.

Die ehrliche Hürde

Sobald andere Familien dazukommen, ändert sich die Grundregel. Jede Familie braucht ihre eigene, abgeschottete Welt.

Konkret heißt das:

  • Echtes Login. Jeder meldet sich an, statt dass die App einfach „weiß”, wer du bist.
  • Strikt getrennte Daten. Du darfst niemals die Daten einer fremden Familie sehen. Nicht aus Versehen, nicht über Umwege. Das muss tief in der Datenbank wasserdicht sein.
  • Frei einstellbar. Keine festen Namen mehr. Deine Familie, deine Profile, deine Schichten. Der Dienstplan muss zu deinem Dienst passen, nicht zu meinem.
  • Onboarding. Beim ersten Start wird man Schritt für Schritt eingerichtet, nicht allein gelassen.

Das ist die unsichtbare Arbeit. Kein einziges glänzendes Feature. Aber genau hier entscheidet sich, ob aus einem privaten Tool ein Produkt wird, dem man seine Familiendaten anvertrauen kann.

Was seit Eintrag #03 passiert ist

Genau daran sitze ich gerade.

Ich baue die Produkt-Version bewusst getrennt von unserer privaten App neu auf. Sauber, von Grund auf, mit den richtigen Fundamenten:

  • Das Login steht.
  • Die Trennung der Familien ist auf Datenbank-Ebene eingebaut — jede Familie sieht nur ihr eigenes.
  • Das erste Onboarding entsteht: Konto anlegen, Familie benennen, Profile, Schichten.
  • Eine erste lauffähige Version steht — die teste ich gerade selbst.

Noch ist vieles roh. Aber das Gerüst steht. Und es ist genau das Gerüst, das wirklich zählt.

Mein Ziel ist klar: eine Beta, für die sich echte Familien anmelden können. Die ist noch nicht offen. Aber mit diesem Schritt bin ich ihr deutlich näher gekommen — denn das Schwere ist nicht das nächste Feature, sondern genau dieses sichere Fundament.

Warum das in die Freiwerkerei gehört

Hier will ich nicht das fertige Hochglanz-Produkt zeigen. Sondern den ehrlichen Mittelteil.

Wie aus „funktioniert bei uns am Küchentisch” Schritt für Schritt etwas wird, das auch deiner Familie helfen kann. Mit allen Hürden. Auch denen, die keiner sieht.

Meine Abkürzung aus diesem Schritt

Wenn du selbst etwas baust, das irgendwann andere nutzen sollen, dann unterschätze eine Sache nicht.

Der Sprung von „läuft bei mir” zu „läuft sicher bei allen” ist der eigentliche Berg.

Ein Prototyp für dich allein ist schnell gebaut. Aber sobald fremde Menschen — und ihre Daten — dazukommen, zählt plötzlich Sicherheit, Trennung, Konfigurierbarkeit. Das ist oft mehr Arbeit als das Feature selbst.

Plan das von Anfang an ein. Dann trifft es dich später nicht kalt.

Mein Fazit

Family Office ist kein Versprechen mehr. Es läuft — bei uns, jeden Tag.

Die Aufgabe jetzt ist eine andere: es so zu bauen, dass es genauso bei dir läuft. Sicher, getrennt, auf deine Familie eingestellt.

Daran arbeite ich gerade. Ehrlich, Schritt für Schritt, mittendrin.

Die Beta ist noch nicht offen — aber genau darauf arbeite ich gerade hin. Wenn du das Problem kennst (Schichtdienst, volle Wochen, zu viel in einem Kopf), dann sichere dir jetzt schon deinen Platz: auf der Family-Office-Seite in die Warteliste eintragen. Sobald die Beta startet, bist du unter den Ersten — und in der Beta kostet es nichts.

— Daniel

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